01.04.1886

Aufruf zur Gründung des "Vereins zur Fürsorge für die Blinden in der Rheinprovinz nach ihrem Austritt aus der Provinzial-Blindenanstalt in Düren"

24.10.1886

Gründung des Vereins

4.3.1887

Erste Generalversammlung Der Verein sah zunächst als Hauptaufgaben:

  • den Unterstützungsfonds der Provinzial-Blindenanstalt für die Entlassenen zu mehren,
  • der Provinzial-Blindenanstalt bei der Unterbringung und Beschäftigung Blinder mit Rat und Tat an die Hand zu gehen und
  • geeignete Beschäftigungsanstalten für Blinde zu errichten und zu unterhalten sowie älteren, noch nicht ausgebildeten Blinden
       der Rheinprovinz Gelegenheit zur Ausbildung und Beschäftigung zu geben.

1887

Errichtung der ersten Blindenwerkstätte des Vereins in Köln

4.4.1894

Namensänderung in "Verein zur Fürsorge für die Blinden der Rheinprovinz zu Düren"

12.11.1894

Dem Verein werden durch allerhöchste Kabinettsorder die Rechte einer juristischen Person verliehen.

2.1.1899

Kommerzienrat Philipp Schoeller und seine Gattin Anna schenken dem Verein ein Grundstück in Düren und zugleich die Mittel zum Bau und zur Einrichtung eines "Rheinischen Blindenasyls – Annaheim"

25.7.1899

Ergänzung des Aufgabenkataloges um die Versorgung der wegen "Altersschwäche oder sonstiger Gebrechen erwerbsunfähigen Blinden"

August 1899

Eröffnung des Annaheims

18.5.1904

Inbetriebnahme eines Werkstättenheims in Köln

15.11.1912

Eröffnung des Blindenheims in der Meckerstraße

1932

Der Verein eröffnet als neue Abteilung die "Rheinische Blinden Arbeitshilfe"

Oktober 1949

Der Verein ist Mitbegründer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege

13.6.1950

Wiedereröffnung des im Krieg beschädigten Annaheims und des Blindenheims

1960

Errichtung der "Rheinischen Umschulungsstätte für Späterblindete" in der Roonstraße

1.9.1965

Eröffnung des "Internats für geistigbehinderte Kinder und Jugendliche" im ehem. Blindenheim in der Meckerstraße

1977

Umzug des Berufsförderungswerks in die Karl-Arnold-Straße

1982

Errichtung des Verbindungstrakts mit Küche und Speisesaal zwischen Anna-Schoeller-Haus und Blindenheim

1987

Namensänderung des Vereins in "Rheinischer Blindenfürsorgeverein 1886 Düren"

1993

Verselbstständigung des Berufsförderungswerks, als 50% Tochtergesellschaft des Rheinischen Blindenfürsorgevereins 1886 Düren

5.11.1995

Inbetriebnahme der Wohn- und Förderstätte für mehrfachbehinderte Blinde mit 64 Plätzen in der Eberhard-Hoesch-Straße

12.4.1999

Inbetriebnahme des Internats für geistigbehinderte Kinder und Jugendliche

4.12.2001

Inbetriebnahme des Anna-Schoeller-Hauses mit insgesamt 71 Plätzen für Senioren auf drei Wohnebenen zu je 24 Bewohnern