Aktuelles
Wohnen
Unser Wohnangebot umfasst vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Im Jahr 2001 zogen die ersten Bewohner in den damals errichteten Neubau. Das Haus bietet modernen Wohnraum in angenehmer Atmosphäre. Es befindet sich nahe dem Zentrum der Stadt Düren und ist nur wenige Gehminuten vom Krankenhaus entfernt. Bereits im Empfangsbereich des Anna-Schoeller-Hauses erleben Sie die angenehme und wohnliche Atmosphäre, die sich im ganzen Haus fortsetzt. Der dort gewählte hotelähnliche Charakter steht für den offenen und kommunikativen Stil, den wir pflegen. Mitarbeiter stehen Ihnen hier ganztägig beratend zur Seite. Für die Inneneinrichtung des gesamten Hauses wurden helle Materialien verwendet. Freundliche Pastelltöne in der Gestaltung von Wand- und Deckenzonen stehen in Verbindung mit Naturstein, Parkett- oder farbig abgestimmten Teppichböden. Moderne Beleuchtungsmittel und dekorative Wand- und Fenstergestaltung setzen überall raumprägende Akzente. Gemütliche Sitzecken laden im ganzen Haus zum Verweilen ein.Den Wohnbereichen auf allen Ebenen sind großflächige Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche sowie Teeküchen zugeordnet. Alle Zimmer sind mit Holzmöbeln im Buchedekor ausgestattet und geben so dem Wohn-/Schlafraum einen freundlichen, hellen Charakter. Es besteht Ihnen jederzeit die Möglichkeit liebgewonnene persönliche Kleinmöbel zu ergänzen. Direkt angeschlossen sind eine barrierefreie Dusche sowie ein WC. Selbstverständlich verfügen alle Zimmer zu Ihrer Sicherheit über eine hausinterne Rufanlage. Ein Kühlschrank, Telefon sowie Fernseh- und Radiokabelanschluss sind für Sie vorhanden.
Aktivitäten
FOTOAUSSTELLUNG KONTRASTE – Eine Nachlese
Die Fotoausstellung Kontraste wurde am 18.August 2011 im Anna-Schoeller-Haus abgebaut und tritt nun ihre Reise an. Vielleicht begegnen Ihnen die Fotografien einmal in einer öffentlichen Einrichtung in Düren und Umgebung.
An dieser Stelle möchten wir Ihnen von einigen Wegstücken berichten, die wir im Rahmen des Projektes Kontraste gegangen sind.
Ende 2010 haben wir die Anfrage an den Fotografen Hr. Kleer gestellt, ob er eine Fotoausstellung mit uns machen würde. Anfang 2011 hatten wir dann bereits gemeinsam den Grundriss gestaltet:
Kontraste – Alte Menschen mit Gegenständen einer modernen Welt.
Mit der Kernaussage, dass hochaltrige Menschen mitten in die Welt von 2011 gehören und nicht auf das Abstellgleis. Altenheime sind Wohnmöglichkeiten inklusive pflegerischer Versorgung. Hier ist Leben und nicht nur Leiden, Geschichte und Siechtum.Als zeitliches Ziel setzten wir die Ausstellungseröffnung vor die 125 Jahrfeier des RBV am 16.07.2011, damit an diesem Termin vielen Besuchern die Ausstellung zugänglich gemacht werden konnte.
Bis dahin waren viele Stunden Arbeit abzuleisten, die vor allem durch den Fotografen Andrej Kleer und ein Stück durch die Mitarbeiter der sozialen Betreuung erbracht wurden:
- - Die Sammlung von Schauplätzen und Motiven.
- - Das Erklären und die große Frage an die Bewohner: „Machen Sie mit?“
- - Die Hemmung , die Zweifel und die Scheu.
- - Die Blicke und das Interesse der Passanten und Zuschauer.
- - Die Abenteuerlust und das Vergnügen.
- - Das Treffen der Auswahl aus den Massen an Fotografien
- - Die Bearbeitung der Bilder
- - Die Fertigung der Ausstellungsflächen
- - Der Auftrag zur Produktion der Originale
- - Das Warten auf das Ergebnis
- - Die Spannung vor der Vernissage
- - Die Vernissage am 06.07.2011
- - Der Stolz nachdem alle begeistert und voll positiver Rückmeldungen waren
Da das Anna-Schoeller-Haus eine Einrichtung des Rheinischen Blindenfürsorgevereins 1886 Düren ist, galt es auch, die Ausstellung sehbehinderten und blinden Menschen zu öffnen. So gibt es Bildbeschreibungen in Brailleschrift und in gesprochener Version auf CD. Ebenso gab es für jedes Foto ein tastbares Symbol in einem „Kontraste-Kasten“. Die Bewohner im Anna-Schoeller-Haus hatten an verschiedenen Terminen die Möglichkeit Vorträge und Berichte über die Ausstellung zu besuchen. Es gab Einzel- und Gruppenangebote in denen ein besonderes Highlight die Erzählungen und Anekdoten über die Fotosession von ihnen bekannten Models waren.
Besondere Besucher der Ausstellung:
Seniorengruppe der evangelischen Gemeinde – Ausstellungsbesuch mit Vortrag über Entstehung, Ziel und Bedeutung der Fotografien. Bei einer gemütlichen Tasse Kaffee entstand ein reger Austausch über das Thema und die Fotografien.
St. Angela – Schule
9. Schuljahr Kurs Englisch – Besuch der Ausstellung mit der Aufgabe, bei einem Bild die Gedanken des Fotomodells in dieser Situation zu beschreiben
6. Schuljahr – Besuch der Ausstellung mit den Aufgaben, jedem Bild einen Titel zu geben, den Modells Sprechblasen zu geben, ein passendes Symbol zuzuordnen, ein Bild zu Ende zu zeichnen,… Zur Vorbereitung haben die Kinder den Auftrag gehabt, sich selbst mit Gegenständen aus Großmutters Zeiten zu fotografieren.
125 Jahrfeier des RBV – an diesem Tag sahen sich viele Besucher die Ausstellung an. Zu diesem Termin war ebenfalls eine Collage über das „Making of“ entstanden, über die viele Besucher mit uns über „Kontraste“ ins Gespräch kamen. Besonders hat uns gefreut, dass Frau Hofmann-Badache (Landesrätin des Dezernates Soziales, Integration beim LVR) und Herr Voigtsberger (Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) sich so für die Bilder interessiert haben, dass sie uns in ihren Ämtern eine Ausstellung ermöglichen.
Radiosendung von der Vernissage ausgestrahlt am 24.07.2011 beim EDR = Bürgerfunk von Radio-Rur
Das Projekt hat uns allen viel Freude bereitet und wir sind gespannt, wie die Kontraste-Bilder auf ihrer Reise durch NRW auf die Besucher wirken
Leistungen
Weitere Angebote für Ihren persönlichen Bedarf finden Sie im ersten bzw. zweiten Obergeschoss. Hier befinden sich der Friseursalon, sowie Räume zur Tages- und Freizeitgestaltung. Es entstehen Ihnen vielerlei Möglichkeiten Hobbys nachzugehen, aber auch etwas für Gesundheit und Fitness zu tun. Das Anna-Schoeller-Haus verfügt über eine Aufzugsanlage, mit der Sie rasch und barrierefrei die verschiedenen Etagen und ihren Wohnraum erreichen können. Unsere Hauskapelle im ersten Obergeschoss ist so ebenfalls sehr bequem zu erreichen.
Neben den Angeboten innerhalb unseres Hauses sollten Sie jedoch nicht versäumen, die schöne und interessante Umgebung kennen zu lernen und den Kontakt mit Freunden und Bekannten zu pflegen. Es bieten sich auch Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde teilzunehmen. Das kulturelle Angebot ist in Düren groß und vielseitig. Kleinere Ausflugsfahrten in die nähere Umgebung organisieren wir in der wärmeren Jahreszeit regelmäßig. Post, Bank, Schreibwaren, Lebensmittel, Drogerie, Apotheke, etc. erreichen Sie in 10 bis 15 Minuten Fußweg. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt an der Roonstraße.






























