Wohnen

Unser Wohnangebot umfasst vollstationäre Pflege sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Im Jahr 2001 zogen die ersten Bewohner in den damals errichteten Neubau. Das Haus bietet modernen Wohnraum in angenehmer Atmosphäre. Es befindet sich nahe dem Zentrum der Stadt Düren und ist nur wenige Gehminuten vom Krankenhaus entfernt. Bereits im Empfangsbereich des Anna-Schoeller-Hauses erleben Sie die angenehme und wohnliche Atmosphäre, die sich im ganzen Haus fortsetzt. Der dort gewählte hotelähnliche Charakter steht für den offenen und kommunikativen Stil, den wir pflegen. Mitarbeiter stehen Ihnen hier ganztägig beratend zur Seite. Für die Inneneinrichtung des gesamten Hauses wurden helle Materialien verwendet. Freundliche Pastelltöne in der Gestaltung von Wand- und Deckenzonen stehen in Verbindung mit Naturstein, Parkett- oder farbig abgestimmten Teppichböden. Moderne Beleuchtungsmittel und dekorative Wand- und Fenstergestaltung setzen überall raumprägende Akzente. Gemütliche Sitzecken laden im ganzen Haus zum Verweilen ein.Den Wohnbereichen auf allen Ebenen sind großflächige Gemeinschafts- und Aufenthaltsbereiche sowie Teeküchen zugeordnet. Alle Zimmer sind mit Holzmöbeln im Buchedekor ausgestattet und geben so dem Wohn-/Schlafraum einen freundlichen, hellen Charakter. Es besteht Ihnen jederzeit die Möglichkeit liebgewonnene persönliche Kleinmöbel zu ergänzen. Direkt angeschlossen sind eine barrierefreie Dusche sowie ein WC. Selbstverständlich verfügen alle Zimmer zu Ihrer Sicherheit über eine hausinterne Rufanlage. Ein Kühlschrank, Telefon sowie Fernseh- und Radiokabelanschluss sind für Sie vorhanden.

Abschied . . . .


Pfarrer Josef Wolff, der seit nunmehr 8 Jahren für die Pfarren St. Bonifatius (Düren-Ost) und St. Antonius (Düren-Grüngürtel) zuständig und seit Anfang 2010 als Mit-Pfarrer und Moderator der Pfarre St. Lukas tätig war, verlässt zum Ende des Jahres Düren, um ab dem 01.01.2013 die Pfarre ‚Heilig Geist‘ in Jülich zu übernehmen.

Pfarrer Wolff hat in den Jahren seiner Tätigkeit hier in Düren regelmäßig die Bewohner des Anna-Schoeller-Hauses bei der Gestaltung der Gottesdienste unterstützt.

Da dies ein Grund ist, nicht nur einfach ‚Danke‘ und ‚Lebe wohl‘ zu sagen, entschied man sich, Pfarrer Wolff im Rahmen eines Frühstücks und einer kleinen Feierstunde, gemeinsam mit den Mitgliedern der kleinen Gemeinde im Anna-Schoeller-Haus, zu verabschieden.

Unterstützt hat uns bei der Organisation, wie schon häufiger in der Vergangenheit, der Blindenseelsorger des Bistums Aachen, Herr Greif.

Abschied Pfarrer Wolf In gemütlicher Runde wurde gefrühstückt, miteinander gesprochen und gesungen. Als Präsent wurden Pfarrer Wolff zwei DVDs überreicht, die beide in direktem Zusammenhang mit dem RBV 1886 Düren, bzw. dem Anna-Schoeller-Haus stehen: Zum einen war es die zur 125-Jahrfeier im vergangenen Jahr vom RBV produzierte DVD „Ich habe blaue Augen, hat man mir gesagt“, die Einblicke in die Tagesgestaltung Sehbehinderter und blinder Menschen gibt, zum anderen den Spielfilm „Vom Reiche der sechs Punkte“, der im Jahre 1926 in Düren gedreht wurde und den Lebensweg eines späterblindeten Mannes, u. a. in den damals in Düren existierenden Einrichtungen beschreibt. (Beide DVDs sind auf Anfrage beim RBV 1886 Düren erhältlich!).

Außerdem war das gemeinsame Frühstück eine Gelegenheit, sich bei den drei Küsterinnen, Frau Dahmen, Frau Kruse und Frau Müller zu bedanken, die schon seit mehreren Jahren ehrenamtlich an der Gestaltung der Gottesdienste im Haus mitwirken.

Abschied Pfarrer Wolf Wir, die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen des Anna-Schoeller-Hauses wünschen Pfarrer Wolff alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren Lebensweg und bedanken uns noch einmal für sein Engagement in den vergangenen Jahren.



Vernissage im hortus dialogus


Vielen Menschen im Kreis Düren ist das gemeinsame Projekt KONTRASTE des Dürener Fotografen Andrej Kleer und des Anna-Schoeller-Hauses noch bekannt: Zu den Planungen zur 125-Jahrfeier des Rheinischen Blindenfürsorgevereins 1886 Düren im vergangenen Jahr, hatte eine Mitarbeiterin des Hauses die Idee, die Bewohner des Anna-Schoeller-Hauses mit Gegenständen unserer modernen Welt zu konfrontieren. Andrej Kleer hat die Reaktionen der Bewohner auf diese Dinge auf 16 Bildern festgehalten.



Um diese besondere Ausstellung auch an einem ebenso besonderen Ort präsentieren zu können, nutze das Haus den seit einiger Zeit bestehenden Kontakt zur Hospizbewegung im ,hortus dialogus'. Vorstands- und Gründungsmitglied Friedrich Ostenrath war sofort von der Idee begeistert.



Am 30.09.2012 wurde dann die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. Nach der Begrüßung durch Herrn Ostenrath als Vertreter des ,hortus dialogus', Herrn Kleer als Fotograf und Frau Gabriela Sablotny als Einrichtungsleitung des Anna-Schoeller-Hauses, bestand die Gelegenheit, detaillierte Informationen zu den 16 Bildern und deren Entstehungsgeschichte von Herrn Kleer zu erfahren.

Im Anschluss fand man sich bei einem Sektempfang und Imbiss im großzügig gehaltenen Grillpavillon zum Gespräch zusammen.

Die Ausstellung wird noch bis zum 14.11.2012 im ,hortus dialogus' in Abenden zu sehen sein.


Kartoffelfest


Am Abend des 27.09.2012 fand im Park des RBV in der Roonstraße erstmalig ein ‚Kartoffelfest‘ für die Bewohner des Anna-Schoeller-Hauses statt. Jeder Bewohner, der daran teilnehmen wollte, hatte die Möglichkeit Gäste einzuladen, so dass am Ende rund 80 Personen gemeinsam gefeiert haben.



Lagerfeuer

Durch die aktive Unterstützung der Küche des RBV konnten Bewohner, Gäste und Mitarbeiter ein Abendessen der ganz besonderen Art genießen: Folienkartoffeln mit Kartoffelcreme oder Tzatziki, Kartoffelsalat, Würstchen und als ganz besonderes ‚kulinarisches Abenteuer‘ Stockbrot.





Der Abend fand seinen Ausklang beim gemeinsamen Singen von Volks- und Wanderliedern. Ein ganz besonderer Dank geht an Herrn Herbert Greif, der uns hier tatkräftig unterstützt hat.





Neues Projekt zwischen Kindergarten und Anna-Schoeller-Haus gestartet

-Erste Freundschaften haben sich gebildet-

Ein Projekt ist gestartet, das Jung und Alt miteinander verbindet, das spielerisch generationenübergreifendes Verständnis schafft. Gespannt haben sich die Kinder und Erzieherinnen Ende November zum ersten Kennenlernen zu uns auf den Weg gemacht. Gemeinsam wurden, passend zur Jahreszeit, Weckmänner gebacken. Es war sofort eine freundschaftliche Stimmung und alle, ob jung oder alt, haben fleißig mitgemacht. Aus der Küche kamen noch die passenden Kopfbedeckungen und Schürzen, so dass es rundum fröhlich zuging. Es gab Geschichten aus Kindertagen, die die Senioren aus ihrer Erinnerung erzählten. Die Kinder hatten auch ihre Erlebnisse und Sichtweise dazu beizutragen. So verbrachten sie einen kurzweiligen Vormittag miteinander, über den noch Tage später geschwärmt wurde.

Kindergarten

Beim nächsten Treffen hatten die Senioren die Möglichkeit den Kindergarten zu besuchen, denn dort wurde von vielen kleinen Menschen ein gemeinsames Frühstück mit den Erzieherinnen vorbereitet. Wieder gab es viel zu sehen und zu erzählen, so dass die Basis für das gemeinsame Projekt geschaffen ist und sich alle Beteiligten auf weitere Aktionen im neuen Jahr freuen


Ostereiersuchen im Anna-Schoeller-Haus für Kinder des Internates


Eiersuche

Am 28. März fand zum dritten Mal in Folge ein Ostereiersuchen im Park hinter dem Anna-Schoeller- Haus statt. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich die Internatskinder aus der Meckerstraße auf den Weg zum Anna-Schoeller-Haus gemacht. Die Senioren hatten für ihre kleinen Freunde überall bunte Eier und Schokohäschen versteckt, die es nun zu suchen galt. In Bäumen, Sträuchern, an Geländern, überall funkelte glitzerndes Papier. Es wurde viel gelacht und es gab viele stolze Gesichter, die ihren Fund präsentierten. Manche kleine Sucher schenkten einen Teil ihrer Beute den Senioren. Beim gemeinsamen Waffelessen fand der Nachmittag einen runden Abschluss. Alle freuen sich schon auf die nächste gemeinsame Aktion.

Eiersuche

(die stolzen „Sucher“)


Osterbasar

Auch in diesem Jahr gestalteten die Senioren der Bastelgruppe mit den Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung einen gemütlichen Frühlingsnachmittag mit Osterbasar. So konnten sich Bewohner und Gäste mit selbstgestalteter Osterdekoration eindecken und in geselliger Runde Kaffee und Kuchen genießen. Es war ein rundum gelungener Nachmittag.



Ausflug im Rahmen des Projektes der Menschen, die im Anna-Schoeller-Haus leben,
mit den Kindern des Kindergarten „An der Ölmühle“


Das schöne Wetter hat unsere Projektgruppe nach draußen gelockt. Gemeinsam ging es für Jung und Alt zu einem Ausflug in den Park, zum Picknick und Spielplatzbesuch. Eine große Kiste Proviant war mit dabei, die zur Stärkung viele leckere Dinge beinhaltete. Plätzchen, Obst und Getränke wurden miteinander verputzt. Dann ging es daran die Spielgeräte zu testen und die Kinder demonstrierten stolz, wie man diese benutzen kann. Den Senioren hat schon das Zuschauen und Hilfestellungen leisten eine große Freude bereitet.
Ganz klar war allen, das machen wir bald wieder



Rollendes Blumenbeet erfreut Bewohner


Blumen sind das Lächeln der Natur. Es geht auch ohne sie, aber nicht so gut.

Max Reger 1873 - 1916

Blumen erfreuen die meisten Menschen. Damit jeder im Anna-Schoeller-Haus die Möglichkeit hat, sie genießen zu können, auch wenn er aus gesundheitlichen Gründen einmal nicht nach draußen kann, hat eine Gruppe ein rollendes Blumenbeet gestaltet.
Mit Holz wurde ein ausrangierter Teewagen verkleidet, angestrichen und mit Blumenkästen bestückt. Diese wurden in einer weiteren Aktion mit gängigen Balkonpflanzen bepflanzt. Alle, die mit angepackt haben, waren mächtig stolz über das Ergebnis. Die ersten Nutzer des Wagens waren positiv erstaunt, als sie mit der Pflanzenpracht besucht wurden und erzählten Geschichten und Anekdötchen aus ihrem eigenen Leben.

Leistungen

Weitere Angebote für Ihren persönlichen Bedarf finden Sie im ersten bzw. zweiten Obergeschoss. Hier befinden sich der Friseursalon, sowie Räume zur Tages- und Freizeitgestaltung. Es entstehen Ihnen vielerlei Möglichkeiten Hobbys nachzugehen, aber auch etwas für Gesundheit und Fitness zu tun. Das Anna-Schoeller-Haus verfügt über eine Aufzugsanlage, mit der Sie rasch und barrierefrei die verschiedenen Etagen und ihren Wohnraum erreichen können. Unsere Hauskapelle im ersten Obergeschoss ist so ebenfalls sehr bequem zu erreichen.

Wenn Sie sich zum Wohnen in einer Senioreneinrichtung entschlossen haben, bedeutet das zugleich auch für Sie, dass Ihnen die täglichen Mühen und Pflichten abgenommen werden. Das heißt aber nicht, dass für Sie nach dem Umzug in ein Seniorenhaus jede Aktivität vorbei sein muss. Wir hoffen und wünschen, dass Sie weiterhin Interesse an vielen Dingen haben und vielleicht durch andere Bewohner auch Neues kennen lernen.

 

Neben den Angeboten innerhalb unseres Hauses sollten Sie jedoch nicht versäumen, die schöne und interessante Umgebung kennen zu lernen und den Kontakt mit Freunden und Bekannten zu pflegen. Es bieten sich auch Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde teilzunehmen. Das kulturelle Angebot ist in Düren groß und vielseitig. Kleinere Ausflugsfahrten in die nähere Umgebung organisieren wir in der wärmeren Jahreszeit regelmäßig. Post, Bank, Schreibwaren, Lebensmittel, Drogerie, Apotheke, etc. erreichen Sie in 10 bis 15 Minuten Fußweg. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt an der Roonstraße.