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Wechsel im Vorstand

17.02.2021

Wenn in einem Traditionsverein wie dem Rheinischen Blindenfürsorgeverein 1886 Düren ein Wechsel im Vorstand ansteht, ist das eigentlich mehr als nur eine kurze Anmerkung wert. Eine Feierstunde mit den Menschen, für die der RBV steht, mit den Mitarbeitenden, dem Aufsichtsrat und dem vielen Menschen, die den RBV in den zurückliegenden Jahrzehnten so wohlwollend begleitet haben, wäre eigentlich der passende Rahmen.

Aber in Zeiten der Corona-Pandemie?

Vieles passiert im Moment eben nicht öffentlich sondern im Hintergrund, auch wenn es für die Geschicke des so bedeutenden Vereins für die Fürsorge für Menschen mit Sehschädigung und weiteren Behinderungen so wichtig ist, wer zusammen mit dem kaufmännischen Vorstand, Herrn Günter Esser, die Zukunftsperspektiven gestaltetet und verantwortet.

Das Verfahren der Nachbesetzung war – der Position entsprechend – aufwendig. Gegen die unter anderem auch externe Konkurrenz hat sich eine interne Bewerberin durchgesetzt: Frau Sandra Breuer, die bisherige Leiterin des Anna-Schoeller Hauses ist als Nachfolgerin von Herrn Dr. Zeißig durch den Aufsichtsrat ausgewählt worden.

Das Ausscheiden des langjährigen Geschäftsführers und Vorstands Dr. Hans Zeißig und die Übergabe der Aufgaben verlief Corona-bedingt anders als gedacht, aber dennoch reibungslos in einer Atmosphäre voller Vertrauen.

Frau Breuer tritt die Stelle im Vorstand an, sie hat Ideen und Perspektiven für die Weiterentwicklung des RBV und konnte bereits erste Weichen stellen. Die Pandemie fordert alle Kolleginnen und Kollegen und auch die Führungskräfte, und keiner weiß so ganz genau, wie die Welt nach Corona aussieht. Deshalb ist der Weitblick des Vorstands, die gute interne Abstimmung und die weitere Entwicklung im Dialog mit den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Aufsichtsrat ein wichtiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. In eine besondere Verantwortung wurde auch Herr Hering gehoben, der für alle Einrichtung der Eingliederungshilfe künftig die Verantwortung trägt und dessen Erfahrung und Vernetzung in Abstimmung mit dem Vorstand ein Garant für eine kontinuierliche Entwicklung des RBV ist.

Herr Dr. Zeißig steht dem Vorstand aktuell noch als Berater zur Verfügung. Er wird das Landesprojekt mit Förderung durch den europäischen Sozialfonds, das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für Menschen mit Sinnesbehinderung (KoMSi) in Essen sowie die Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren in NRW (KO KSL) in Gelsenkirchen im Auftrag des Vorstands weiter betreuen.

Kontinuität und Weiterentwicklung: Für Menschen mit Sehschädigung und ggf. weiteren Behinderungen ist der RBV  mit dem neuen Vorstand Frau Sandra Breuer und Herrn Günter Esser für die Zukunft hervorragend aufgestellt.

Sobald es uns möglich ist, werden wir in einem festlichen Rahmen diese Ämterübergabe begehen und freuen uns dann auf ein Wiedersehen mit Bewohner*innen, Mitarbeitenden, Angehörigen und Freunden des RBV